Wenn das Timing so stimmt wie gestern, wenn die Transite den Frontman so ideal einbinden, dann kommt trotz Eiseskälte und Nässe ein grossartiges und denkwürdiges Konzert zustande in dem Künstler und Publikum ihre grosse gegenseitige Wertschätzung wunderbar zum Ausdruck bringen können.
Einer der ersten emotionalen Höhepunkte war wohl „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“ vom Erfolgsalbum „The Joshua Tree“, bei dem das Publikum den Gesangspart auf einmal fast komplett übernahm. Die Band mag das bisher noch so oft erlebt und das Publikum den Song bis zur völligen Abnutzung gehört haben, in diesem Moment vermeinte man nicht Bono, den routinierten Frontman in einer seiner vielen Rollen zu sehen, sondern einen überwältigten Paul Hewson. Theatralik ist das eine, Schauspielerei ist etwas anderes und Momente wie diese sind es, die einen die Tatsache egal sein lassen, mit 70.000 anderen Menschen und sündteurem Bier in ein Stadion gepfercht zu sein. (…)
Bevor mit „Moment Of Surrender“ aber alles vorbei war, fuhren U2 noch einmal ihre gröbsten Pathosgeschütze auf. Sollte sich bei „With Or Without You“ oder spätestens bei „Where The Streets Have No Name“ noch immer jemand gefragt haben, warum diese Band heute eigentlich so dermaßen groß ist und bei dieser unglaublichen Stimmung nur wegen der Kälte Gänsehaut bekam, hat irgendwas mit der Rockmusik nicht verstanden. (…)
Nichtsdestrotz überraschte es an diesem Abend, wie emotional diese Band nach all den Jahren agierte, und wie ehrlich das trotz all der Distanz einer solch gigantischen Veranstaltung wirkte.
Zu Beginn des Konzerts hatte sich bereits das Trigon zwischen Mond und R-Merkur gebildet, der Ausdruck der Gefühle hatte also freien Lauf. Da es sich um einen Stier Mond handelt, und Herrscher Venus derzeit zusammen mit Saturn in der Waage ist, war die Gefühlsbindung zwischen Künstlern und Publikum real, fussend auf einer jahrzehntelangen Verbindung der Wertschätzung die hier ideal zum Ausdruck kam unterstützt durch das Geben und Nehmen, dem lebendigen Audruck von Freude und Harmonie mit Venus konjunktion Mars am Deszendenten.
Frontman Bono war vom Timing mit seinem Stier Stellium ideal eingebunden, die Venus/Mars Konjunktion befindet sich zudem derzeit direkt auf seinem 10ten Haus (Äqual), am Zenit, für diesen Künstler also eine besonders ausdrucksstarke und prägende Zeit.
Ich wär da sehr, sehr gerne dabei gewesen und nicht nur weil mich U2 schon seit Jahrzehnten “begleiten”.



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