Je weiter wir in diese Merkur Rückläufigkeitsperiode hineingekommen sind, umso mehr haben sich dessen Begleiterscheinungen bemerkbar gemacht, speziell in den letzten Tagen vor dem heutigen Neumond. Bei fortschreitender Phase passieren immer mehr Fehler und Hindernisse weil immer weniger die notwendige, nach aussen gerichtete Aufmerksamkeit die unsere Zeit fordert vorhanden ist. So auch bei mir, daher bin ich nicht dazugekommen rechtzeitig vor dem Ereignis diesen Neumond zu besprechen. Und dann dachte ich es habe keinen Sinn eine Vorschau quasi als Rückschau zu bringen.
Aber Rückschauen ist genau das was diesen Neumond kennzeichnet und speziell macht.
Üblicherweise ist ein Neumond die beste Zeit um neue Projekte und Vorhaben zu beginnen aber wenn der Herrscher des Neumondzeichens im gleichen Zeichen rückläufig ist, sind seine Prinzipien nach Innen gekehrt. Umso mehr als es sich bei dem herrschenden Planeten um Merkur handelt, dem Prinzip des Verstandes und der Vermittlung. Der Fokus ist nicht Neues aus nach Vorne gerichtetem Handeln, sondern Neues aus rückblickendem Reflektieren.
Wer heute die geschäftige und zumeist inhaltsleere, alltägliche Kommunikationsmaschinerie für ein paar Augenblicke “runter fahren” oder ausblenden kann und stattdessen der inneren Stimme zuhört, wird eine Erkenntnis über die eigenen Denkmuster erfahren, eine neue Perspektive gewinnen. Mag sie auch klein erscheinen, aber um Vorwärts gehen zu können braucht es nicht mehr als eine neue Sichtweise.
An dieser Stelle möchte ich einer guten Freundin danken, die in den letzten Stunden durch ihr reflektierendes Denken mein Gehör auf meine innere Stimme gelenkt hat. Und deswegen habe ich dann doch noch diese Gedanken geschrieben.



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