Halleluja, das Ende der Mars Herrschaft ist in Sicht! Sorry liebe Widder Leute, aber sogar ihr müsst zugeben, dass die Pionier-, Erneuerungs-, Aktivitäts-, Eroberungs- und Kriegskraft, zu dem die Widderenergie fähig ist, seit März reichlich Gelegenheit hatte zu zeigen was sie kann. Nun verschieben sich die Kräfteverhältnisse, Venus übernimmt die Herrschaft.
Nach der Planetenansammlung im Widder, folgt die nächste Ballung im Stier dessen Herrscherin die Venus ist. Mars ist bereits dort, Spätnachts am Sonntag gesellen sich Merkur und Venus dazu, Anfang Juni folgt Jupiter. Dieser Ballung fehlt aber ein Kollektiverschütterer wie der Uranus im Widder, zudem befinden sich zur gleichen Zeit immer nur 4, und nicht 6, Planeten im Stier. Auch wenn es die allgemeinen Umstände nicht leichter oder gar ungeschehen macht, das langsame Auflösen der extremen Konzentriertheit auf ein Zeichen plus die neuen Vorzeichen unter der Venus Herrschaft, erweitern das Reaktions- und Umgangsspektrum.
Wir wechseln also vom Modus wo alles sofort! jetzt!! gestern!!! passieren musste, egal wie unbedacht und wer nicht spurt wird überrollt, zu einem Modus der manchen jetzt vielleicht zu langsam vorkommen wird aber man kann etwas nur gründlich machen wenn man sich auch die Zeit dafür nimmt. Die Stier Venus bestimmt über den Mars, das heisst sie besteht darauf, dass Dinge nur getan werden die Bestand und Qualität haben, die einen Wert haben. Vorhaben mit Hand und Fuss können in die Tat umgesetzt werden oder erlangen ein realistisches Plateau.
Die Venus bestimmt auch über den Stier Merkur, der ein pragmatischer und bedächtiger Denker und Verhandler ist. Es eröffnet sich nun, Geopolitisch wie im Persönlichen, ein anderer Umgangs- und Gesprächston, auch bisher konfrontative Verhandlungen haben eine Chance wenn für alle Seiten was dabei herausschaut. Die Gefahr bei Stier ist allerdings, dass die jeweiligen Positionen sich jetzt erst richtig unbeweglich in ihre Standpunkte eingraben – der Stier ist zwar kein Esel aber stur und unabrückbar wie kein anderer. Und was passiert wenn man ihn reizt ist ja bekannt. Einmal in Bewegung geraten, sind die Resultate sehr nachhaltig, vor allem gegen Ende der Woche wo sich das mächtige Erdtrigon von Stier Venus, Mars und Merkur zu Steinbock Pluto beginnt zu formieren. Was da entsteht, das haftet, es lohnt also gut zu überlegen was man jetzt erreichen will… oder provoziert. Es wird einem lange erhalten bleiben.
Gefühl und Begehren laufen in den nächsten Tagen besonders tief und stark. Mars und Venus gemeinsam in einem so physischen Zeichen wie dem Stier, bringt starke Begehrlichkeiten und gesteigerte Lust und eine besonders ausgeprägte und sinnliche Erotik. Der Skorpion Mond ab Sonntag Abend, zulaufend auf den Skorpion Vollmond tut sein übriges um die Intensität zu steigern. Mit dem kräftigen Mars/Pluto Trigon und dem verführerischen, genuss-, sucht-, und trinkfreudigen Venus/Neptun Sextil, verspricht das ein speziell ausschweifender, Beltane Fruchtbarkeitsvollmond zu werden, Details kann man sich lebhaft ausmalen. Hoffentlich gibts keinen emotionalen Kater.
Der am Samstag in Deutschland stattfindende Songcontest hat mich an das damalige simplistische Liedchen “Ein bisschen Frieden” erinnert. Frieden ist ungefähr so wahrscheinlich wie die Weltrettung die dieses Jahr von einem Finnen, mit dem so passenden Namen Paradise Oskar, in seinem ebenso simplistischen Liedchen besungen wird. Es ist aber eine hervorragende Beschreibung der Stier Merkur/Venus Konjunktion in Sextil zum Fische Neptun das sich diese Woche aufbaut – wirkt unschuldig, vermittelt Ideale, Hoffnungsgefühle und die Freude an der Einfachheit musikalisch verpackt, und ist doch in Realita eine Gelddruckmaschine. Im Übertragenen passt das auf die ganze Woche, mit Hoffnungen und Visionen lasst sich Geld, etwas Schönes oder Wertbeständiges schaffen. Abgeklärt genug sind wir ja mittlerweile um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und nicht auf Gier (Venus im Stier mit Jupiter in der Nähe) die uns hinters Licht führen will (Sextil Neptun) hereinzufallen. Oder?





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