Seit mehreren Jahren schon grüble ich darüber wie Neptun in den Fischen sein wird (ab 3. Februar 2012), vermehrt natürlich seit letztes Jahr Neptun erstmal kurz bei sich Zuhause vorbeischaute. Das Spinnen von Gedanken über verbesserte soziale Utopien in Erinnerung an die hehren Intentionen des Marx-Engels’schen Kommunismus (beim letzten Fische Neptun Durchgang, 1847-1862) inkludieren nicht den Zynismus der sich dazu im Kollektiv verankert hat. Es wird auch nicht so sein, aller Träumereien zum Trotz, dass wir alle in spiritueller Transzendenz vereint sein werden. Ebenso sicher bin ich mir, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr wenig Ahnung haben was es bedeutet wenn Neptun heimkehrt in sein Reich.
Mit Grübeln kommt man der ungreifbaren Sache nicht näher denn der Intellekt ist hier der falsche Ansatz. Das war Neptun im Wassermann der uns auch die soziale Vernetzung der Menschheit unter Verwendung neuer Technologien gebracht hat. Diese Vernetzung brachte uns eine Bewusstseinserweiterung (Neptun) auf der intellektuellen Ebene (Wassermann = Luftzeichen) über (unter anderem) die Misstände auf unserer Welt.
Aber, intellektuelles Verständnis ist Theorie, und bedeutet noch lange nicht, dass man etwas wirklich begriffen hat. Der Mensch begreift (und handelt) immer erst dann wenn er etwas selbst spürt oder ausreichend stark “mitleidet”. Wenn er fühlt oder wenn er bei anderen mitfühlt. Die Fische als Wasserzeichen, sind ein Gefühlszeichen, mit dem speziellen Merkmal über keine Abgrenzungen zu verfügen -> Fühlen, Mitfühlen, Leiden, Mitleiden.
Wenn Neptun heimkehrt, sagt mir mein Gefühl als Skorpion mit sehr viel Neptun, wird er dafür sorgen, dass individuelles und globales Leid zu einem spürbaren Faktor für alle werden wird. Er kann die Nebel wegreissen. Es geht um die Wahrnehmung des stillen Leides all jener Menschen, Kreaturen und Organismen die sich nicht artikulieren können weil sie am ertrinken sind. Und es geht darum wahrzunehmen und zu begreifen, dass wer still ist, wer erduldet, wird leiden.
Zwei Dinge sind mir gestern untergekommen die ich damit in unmittelbarem Zusammenhang sehe. Das erste, ein Link bei einer langjährigen, astrologischen Bekannten. Ich habe hier eine Übersetzung des Artikels gefunden “Wenn Ertrinken nicht nach Ertrinken aussieht”. Ich war zutiefst erschrocken, das war mir neu obwohl ich mich für einen gebildeten Menschen halte. Vermutlich wissen viele andere das auch nicht: Wer ertinkt kann sich nicht wehren, kann nicht auf sich aufmerksam machen, kann nicht schreien. Er ertrinkt still.
Das zweite war auf Facebook ein Text auf Englisch der rumgereicht wurde. Ich habe ihn übersetzt mit der Bitte ihn weiter zu teilen:
Auch wenn das gerade pathetisch, dramatisch klingen mag, wir – Menschheit, Umwelt – leiden und sind am ertrinken auf sehr vielen Ebenen und brauchen das Kollektiv um es zu sehen und begreifen. Es ist zu hoffen, dass die Fische Neptun Zeit mehr dazu beitragen wird als nur phantastische Bilder und Illusionen.



danke :)