Dieser Tage ist auf Facebook ein Bild mit einem Spruch rumgereicht worden den ich für diese Fische Zeit sehr passend finde und den man sich jetzt zum Motto machen sollte: “Es tut mir leid, wenn ich eure Erwartungen nicht erfülle. Aber meine sind mir wichtiger.”
Das Problem der Fische ist, dass man diesem Zeichen die Qualitäten edel, hilfreich und gut, voller Mitgefühl, Spiritualität und Tranzendenz zuschreibt und sich gerne darauf konzentriert (ohne das andere sehen zu wollen). Das sind alles Eigenschaften die das Kollektiv den positiven Randbereichen des Menschseins und den Fischen zuordnet. Warum den Fischen? Weil die Fische das Schlusszeichen des Tierkreises sind, hier fliesst alles zusammen, hier vereint sich alles. Hier ist die innigste Hoffnung und Glaube an etwas Besseres zuhause aber auch die innigste Enttäuschung wenn es nicht so ist. Poor little Fishies, die Erwartungen sind unerfüllbar. Das wissen sie auch und streben sie daher bewusst gar nicht an sondern kommen der Erfüllbarkeit auf Umwegen, fast als Zufall erscheinend, näher. Oder sie sind anfällig dafür Abkürzungen oder Ausflüchte nehmen zu wollen. Oder sie lassen sich in das andere Ende des Spektrums treiben.
Man übt sich jetzt am besten in Erwartungslosigkeit und nimmt die Dinge wie sie kommen. Das klingt für manche vielleicht zu lasch und passiv aber es ist notwendig jetzt flexibel agieren zu können und das kann man schlecht wenn man die Hände nicht frei hat. Wer jetzt versucht Kontrolle auszuüben wird sich fühlen als würde er Pudding an die Wand nageln. Sozusagen mit Gewalt etwas leisten zu wollen wird höchstens krank machen oder bitter schieflaufen.
Der Fische Merkur Opposition Jungfrau Mars-Rückläufig ist der Aspekt der Woche. Das ist kein schöner, ich habe darüber schon letzte Woche geschrieben:
Mittwoch und Donnerstag sind hier die Unterströmungen besonders stark. Hoffnung und Enttäuschung, Träume, Illusion und Lüge liegen hier jetzt ganz dicht beeinander und man muss sich damit auseinandersetzen. Am besten ist man fährt alle Antennen aus, dreht alle inneren Empfangskanäle voll auf und den Instinkt ein um unterscheiden zu können was wahr ist, was falsch, wo Hoffnung oder auch Paranoia irre leiten wollen. Lassen Sie sich nicht in etwas “hineintheatern”. Es kann auch vorkommen, dass man sich als Abladeplatz für jemandes Ärger (Mars Opposition) wiederfindet oder jemand passiv-aggressiv einen Streit provoziert. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind dabei sehr beliebt.
Freitag und Samstag hat die Fische Sonne einen Anker im Stier Jupiter – ich denke Hoffnungen rund um finanzielle Stabilität ist hier Thema aber ob man wirklich klarer sieht ist die Frage. Mit Mond im Widder Konjunktion Uranus und Abends Quadrat Pluto ist man recht Unternehmens- oder Angriffslustig, mit dem Mars-R in der Jungfrau aber höchstens geeignet um das umgebende Chaos (schaut es schlimm aus im Haushalt?) klein-schrittchen-weise anzugehen. Ein guter Film oder mit Freunden in ein Konzert gehen wäre am Samstag das passende.
Im Laufe des Sonntags wechselt der Mond in den Stier und bleibt dort bis Dienstag Nacht. Gleichzeit wird das Fische Sonne Sextil zu Steinbock Pluto wirksam. Ab Sonntag Abend ergibt sich dadurch die Chance so richtig zu regenerieren innerlich und äusserlich, ziehen Sie Kraft was nur geht hinein in die Seele und das Gemüt. Wenn es nicht gerade in Strömen schüttet, empfehle ich so gut es geht Zeit alleine und naturnah zu verbringen. Alleine deswegen weil in den Fischen die Grenzen verschwimmen und zuviel von anderen hereinschwappen kann.
Ab Mittwoch ist es dann sowieso vorbei mit regenerieren denn der Mond wechselt in die Zwillinge und in Quadrat zu Neptun – viele Worte und Meldungen die missverstanden werden sind vorprogrammiert.
Kommen Sie gut durch die Woche und haben Sie Verständnis für die Schwierigkeiten anderer.



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