Wie heisst es doch so schön in Nestroys Kometenlied (aus Lumpazivagabundus): “Die Welt steht auf kein’ Fall mehr lang”. Da ist er also der Neumond in dessen Phase der Weltuntergang stattfinden soll. Oder auch nicht. Ich hoffe die Anhänger der Maya Kalendertheorie nehmen es mit Humor und Zukunftszuversicht wenn die Welt nicht untergeht denn beides würde zum Wesen des Schütze Neumondes passen.
Ausser seinem Optimismus und Sinn für Freude und Spass, kennzeichnet den Schütze, dass er den Blick immer nach vor gerichtet hat, den weiten Horizont im Blick, auf der Suche nach Abenteuer, Erkenntnisse und der Wahrheit die er alsdann auch weiter in die Welt tragen und verkünden will. Wissen, Religion, Weltanschauungen und deren Verbreitung sind sein Metier. Auch Propaganda, Publikationen und Medien sind das Metier des Schützen. Die drei Weisen die mit ihren Gaben loszogen auf der Suche nach dem Christkind sind dafür genauso sinnbildlich wie jene die losziehen um mit Schwert und Feuersbrunst (neuzeitliche Entsprechung bitte selber einfügen) ihren Glauben oder politische Richtung zu verbreiten. Entsprechend wird man also – geopolitisch – wieder Richtung Nahen Osten schielen und gespannt sein was sich dort tut.
Denn nicht nur für die dortigen angespannten und verfahrenen Situationen trägt dieser Schütze Neumond Merkmale der Hoffnung sondern auch im Persönlichen. Jupiter, Herrscher des Schütze, bildet im Neumond Horoskop mit dem Skorpion Saturn und Steinbock Pluto Sextil eine Yod-Konfiguration die uns bis in das neue Jahr hinein begleitet. Die so mit einander verflochteten Energien eröffnen den Blick auf Perspektiven die man vorher nicht hatte weil sich Erkenntnisse einstellen wie man etwas Verfahrenes zum funktionieren bringen kann, wo man nachgeben könnte, was man aufgeben muss, damit Ziele verwirklicht werden können.
Die Entwicklung des Yods wird in den nächsten Wochen interessant sein. Pluto, der grosse Transformator, macht gerade eine Pause von seiner Serie von Quadraten mit Uranus mit der die beiden die Welt – und unsere Leben – auf den Kopf stellen. Das heisst man kann mit ihm “reden” und arbeiten umso mehr als er via Sextil mit Saturn in produktiver Weise persönlich eingebunden werden kann. Uranus hingegen, dreht zu Neumond nach 5 Monaten Rückläufigkeit wieder auf Direkt und bringt unerwartet Leben und Schwung in Situationen. Zu Neumond ist der Schütze Merkur (wiederum Herrscher des Zwilling Jupiter) in Trigon zu Uranus was die Luft zum flirren bringt und auch die seltsamsten Nachrichten bringen kann. Am 17ten erreicht Merkur den Oppositionspunkt zu Jupiter, da kann man mit den grössten Erkenntnissen (Nachrichten) rechnen. Ab 16ten hebt die Schütze Venus die Stimmung und erreicht über Weihnachten, vom 22ten bis 24ten Dezember, den Oppositionspunkt zu Jupiter, perfekt sinnbildlich und passend für das Fest der grosszügigen Gaben. Es sollte ein offenes, freigiebiges und frohes Fest werden mit dem Potential der Vergebung oder zumindest der Erlösung (Jupiter) von Altem das einen noch festhält.
Davor geht aber am 21. Dezember noch schnell die Welt unter wenn die Sonne in den Steinbock wechselt und ein Sextil mit Fische Neptun eingeht. Zumindest begibt sie sich kurzzeitig in einen kollektiven Nebelzustand, was ja bekanntlich nicht immer etwas Schlechtes ist.
Was für eine Woche! Am Montag öffneten sich für mich die ersten beiden Vorgangsakten und am Dienstag und Mittwoch die nächste … Ich hatte in meinem letzten Text gesagt, ich will es langsam angehen. Das war gut so. Ich habe Sachen von vor über 50 jahren erklärt bekommen, die mir die heutigen Umstände logischer machen. Es ist so, als ob ein Schleier weg gerissen worden ist. Gleichzeitig ist es aber genauso umgekehrt: Eine damalige nebulöse Idee hat sich materialisiert im Hier und Jetzt – nur leider als Auflösung einer Gruppe. Diese Gleichzeitgkeit ist irritierend. Ich finde, Du hast es auch für mich gut im Voraus beschrieben Menega. Bin gespannt auf den 17. ;-), habe gerade T-Juppi Konj R-Venus …