Wem es nicht zu kalt ist, und ausserdem was anderes als Nebel und Wolkendecke sieht, kann heute ab Mitternacht Sternschnuppen zählen. Die Leoniden sprühen heute Nacht am stärksten und ausserdem wären noch Mond und Mars zu bewundern die Mitten im Geschehen beieinander stehen.
Im November könnte sich ein Blick an den Himmel gleich mehrfach lohnen. Vor allem zwischen dem 14. und dem 21. November sollten Sternschnuppenfreunde auf ihre Kosten kommen: Die Leoniden zeigen sich in Richtung des Sternbilds Löwe oder Leo, daher auch der Name dieses Sternschnuppenstroms. Die Leoniden bestehen aus Material des Kometen Tempel-Tuttle, der etwa alle 33 Jahre in die Nähe der Sonne kommt und in diesen Zeiten für eine erhöhte Meteoritendichte sorgt. 1998 und 1999 konnte man teilweise beachtliche Meteoritenschauer beobachten.
In diesem Jahr dürfte die Ausbeute nicht so groß sein, allerdings haben die Leoniden die Astronomen immer wieder überrascht. Das Maximum wird für die Nacht vom 18. auf den 19. November erwartet, etwa gegen 3 Uhr MEZ. Dann dürften immerhin bis zu 50 Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten sein. (…)



